Vor langer Zeit beweideten die Bad Hörder Hördschnucken die Seegras-Auen im Phoenix-See. Aber nicht nur das, sie lieferten auch wertvolle, wasserdichte Wolle für die Bevölkerung.

Aber dann wurde es still um sie und man befürchtete ihr Aussterben.

Nur ganz vereinzelt fanden sich vier verwilderte Tiere, die die Unterwasserhirtin von Mäh-Mare zusammentrieb.

Die Hördschnucken, die wie andere Schafrassen ebenfalls Herdentiere sind, waren sehr dankbar für die Zusammenführung und die liebevolle Behandlung. Die Vermehrung und Züchtung der seltenen Tiere erledigte sich von selbst und es entstand aus den vier Tieren Bärbel, Evelyn, Marianne und dem Böckchen Bruno rasch eine kleine Herde!

Die Unterwasserhirtin von Mäh-Mare betreibt seitdem mit ihren Hördschnucken und den beiden Sehhunden Kunta und Kinte ein kleines Unternehmen.

Die Seegras-Auen des Phoenix-Sees werden seitdem wieder gemäht und die einst begehrten Produkte aus Hördschnuckenwolle werden endlich wieder angeboten!

Die Hördschnucken sind darüber hinaus auch noch künstlerisch tätig. In ihrer Freizeit geben sich die Tiere ihrer Kreativität leidenschaftlich hin. Sie malen, stricken mit ihrer eigenen Wolle, dichten und komponieren.

Natürlich immer Hand in Hand mit ihren Freunden, Aufpassern und Beschützern Kunta und Kinte!

Mittlerweile hat sich sogar eine Fan-Gemeinschaft von Mäh-Mare gebildet. Grusskarten, die hufgemalten Bilder der Hördschnucken und andere Fanartikel sind heiß begehrt!